Aktuelles

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FRAUEN GEGEN GEWALT

VORGESCHICHTE:
FRAUEN GEGEN GEWALT          –  (k)eine von dreien
WOMEN AGAINST VIOLENCE   –  (n)one of three

Gewalt hat viele Gesichter, nicht nur gegenüber Frauen. In meinem Stück FRAUEN GEGEN GEWALT – „(k)eine von dreien“ / WOMEN AGAINST VIOLENCE – „(n)one of three“ beziehe ich mich auf die aktuellen Zahlen des BMFSFJ und der UN, dass jede 3. Frau in ihrem Leben bereits Gewalt erfahren oder Gefahr erlebt. Die Dunkelziffer kennt niemand.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere internationale Kampagnen wie #MeToo (um auf sexuellen Missbrauch afroamerikanischer Frauen aufmerksam zu machen (in 2006) und wurde erneuert 2017 durch Missbrauchsfälle in der Hollywood Filmbranche) und bekam eine weltweite Aufmerksamkeit oder #OneBillionRising (weltweite Aktion gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen).
Das Thema Gewalt gegenüber Menschen berührt und beschäftigt mich sehr. Nicht nur, weil ich als Kind selbst Gewalt erfahren habe. Leider habe ich das Gefühl, dass Frauen -in unserer zunehmend patriarchalischen Gesellschaft -immer mehr und immer wieder der Gewalt und des Machtgehabes ausgesetzt sind. Aus diesem Grund habe ich mich für dieses Stück entschieden.

Das Stück wird erstmals aufgeführt am 28. und 29. November 2020 im ROXY Ulm

Weitere Termine unter Kalender

BESCHREIBUNG DES STÜCKS:

Das Stück erzählt von 3 Tänzerinnen* in 9 Szenen, ethnisch unterschiedlich, die stellvertretend alle Frauen in der Welt darstellen sollen. Diese erleben unterschiedlichste Gewalt wie Stalking, Mobbing, physische und psychische Misshandlung. Es geht um innerliche Zerstörung, hoffnungslose Zustände, das Verloren Sein, die Angst, die Wut, die Verzweiflung, der innere Kampf aber auch Kraft, Zusammenhalt von Frauen, Zivilcourage, Befreiung und Ermutigung.

*Die 3 Tänzerinnen sind alle ausgebildete Tanzpädagoginnen an der Iwanson International School of Contempory Dance in München.

Am Ende auf der Bühne und nach dem Aufschrei: „Don’t give up to Violence!“ / „Kämpfe gegen Gewalt!“ werden die Tänzerinnen Fragen in den Raum stellen (die nicht unmittelbar beantwortet werden sollen) – wie z.B. Hast Du schon Gewalt erfahren? Wird deine Menschenwürde bewahrt? (- sondern anregen dürfen.)

FAZIT:

Die Würde des Menschen ist unantastbar! Persönlich ist es mir ein großes Anliegen und Wunsch, das Menschen in jedem Augenblick selbst ihr Leben in die Hand nehmen und sich entschließen es zu verändern. Menschen haben ein Recht auf Würde, Respekt und Achtung. Nur jede(r) selbst kann sich befreien aus der Opferrolle. Mir ist es wichtig zu ermutigen, die eigene Kraft zu finden – darüber zu reden und zu handeln. Die Handlung kann klein beginnen mit z.B. Jemanden ins Vertrauen ziehen, eine Beratungsstelle aufzusuchen, sich zu vernetzen um sich dann gestärkt zur Wehr zu setzen.